Holzbildhauer Christoph Haupt

Über mich

Ich sehe mich selbst nicht nur dem Holz verpflichtet, auch wenn es einen großen Bestandteil meiner Arbeiten ausmacht.

Das Arbeiten mit anderen Materialien ist für mich gleichermaßen von Bedeutung, da Holz durch seine Materialeigenschaften begrenzt ist. Das Arbeiten mit den unterschiedlichsten Medien bietet mir neue Möglichkeiten, mich in meinen Prozessen zu entwickeln. Das Experimentieren damit macht es mir möglich frei zu arbeiten.

Meine Hauptthematik gilt hierbei dem menschlichen Körper. Es geht nicht darum, Perfektion zu erlangen -  was meiner Meinung nach ohnehin unerreichbar ist, da Perfektion als eine unverbesserliche Vollkommenheit gilt.

Unumgänglicher und essentieller Bestandteil ist für mich der Entstehungsprozess meiner Arbeiten, denn hier beginnt die eigentliche Auseinandersetzung. Eine Konfrontation mit Material und Gedankengang, so ist jede Arbeit ein Resultat meiner momentanen Schaffensphase. Die Entwicklung meiner selbst und damit gleichermaßen meinen Werken steht im Vordergrund meines Schaffens.

Wann ich den Entschluss gefasst habe, mich der Kunst zu verschreiben, kann ich heute nicht mehr genau festlegen. Ich besuchte die Regelschule in Bad Langensalza und verließ diese mit dem Hauptschulabschluss. Nach einigen Vorstellungen in diversen Unternehmen, bewarb ich mich an der Hoizbildhauerschule in Bischhofsheim. Nach erfolgreich bestandener Aufnahmeprüfung begann ich im Alter von 16 Jahren meine Ausbildung zum Holzbildhauer.

Im Verlaufe meiner Entwicklung stieß ich bei den Materialeigenschaften von Holz auf Grenzen, die mich in meinen Fähigkeiten gehemmt haben. Ich musste mich auf Kompromisse einlassen, die ich so nicht bereit war hinzunehmen. Ich begann medienübergreifend zu arbeiten,  Materialkombinationen zu entwerfen. Die Jahre der Ausbildung zum Holzbildhauer haben mich geprägt und boten mir eine Basis. Die handwerklichen Fähigkeiten hatte ich vertieft. Auf diesen Grundlagen aufbauend, musste ich mich vom Handwerk distanzieren, um freier in meinem Denken zu werden, meinen künstlerischen Leitfaden finden. Nach erfolgreichem Abschluss an der Holzbildhauerschule, bewarb ich mich 2009 an der Meisterschule in Empfertshausen. Ich erwartete mein künstlerisches Hintergrundwissen zu vertiefen und saugte alles Neue regelrecht auf.

Meine Ambitionen zum menschlichen Körper, zur anatomischen Genauigkeit erwachten. Mich begeisterten vor allem die Vielfältigkeit der Formen, die Ausdrucksfähigkeit und die Darstellungskraft des menschlichen Körpers. Mein Bestreben gilt, die menschliche Natur zu verstehen und sie nach meiner Auffassung wiederzugeben, „darzustellen“.

Presse / Referenzen:


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http://www.holzbildhauer-haupt.de